
Niedersachsen - AFP-Richtlinie 2027 (Entwurf)
Absetzferkel, Zuchtläufer & Mastschweine
Anlage 1
(Zuschuss von 30%)
Dauerhaft offene Außenwand- oder Dachfläche
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Summe min. 30% der Wandfläche des Abteils
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Oder min. 1m2 in der Außenwand- oder Dachfläche je (angefangene) 10 Tiere
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Windschutzzentze und Spaceboards gelten als offene Fläche
Ausreichende Anzahl an Raufutterplätze für weitere Futteraufnahme und Beschäftigung der Tiere
Durchschnittsgewicht der Tiere | Min Bodenfläche |
|---|---|
5 - 10 kg | 0,20 m² |
10 - 20 kg | 0,35 m² |
20 - 30 kg | 0,50 m² |
30 - 50 kg | 0,70 m² |
50 - 120 kg | 1,30 m² |
>120 kg | 1,50 m² |
Anlage 2
(Zuschuss von 40%)
min. 1/3 der genannten Bodenfläche muss ganzjährig in einem separaten Auslauf angeboten werden
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Auslauf kann mit oder ohne Überdachung angelegt werden
Raufutterplätze für weitere Futteraufnahme und Beschäftigung der Tiere
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12:1 Tier-Raufutterplatzverhältnis
Kranken oder Separationsbuchten für 5% der gehaltenen Tiere
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Tiere müssen sich ungehindert umdrehen können
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Müssen keinen Zugang zu einem Auslauf haben
Durchschnittsgewicht der Tiere | Min Bodenfläche |
|---|---|
5 - 10 kg | 0,25 m² |
10 - 20 kg | 0,35 m² |
20 - 30 kg | 0,55 m² |
30 - 50 kg | 0,70 m² |
50 - 120 kg | 1,50 m² |
>120 kg | 2,30 m² |
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Liegebereich mit Tiefstreu oder geeigneter, trockener Einstreu -> bei gleichmäßiger Verteilung darf der Boden nicht sichtbar sein
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Zusätzlich zu den Tränken der TierSchNutztV
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Schalen- oder Beckentränken für je 24 Tiere
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Buchten-Struktur mit Trennung der Funktionsbereiche
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Ruhen, Koten, Fressen, Beschäftigung
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Bucht muss zusätzlich zum eingestreuten Liegebereich min. zwei der nachstehenden Strukturelemente enthalten
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Kontaktgitter im Kotbereich zwischen den Buchten
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Mikroklimabereich innerhalb einer Bucht
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Eine oder mehr erhöhte Ebenen, deren Fläche nicht auf die uneingeschränkt nutzbare Bodenfläche angerechnet wird
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Eine oder mehr Trennwände innerhalb einer Bucht
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Sonstige Elemente, die eine zusätzliche Strukturierung der Bucht ermöglichen
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Aktive oder passive Kühlmöglichkeit an heißen Tagen
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z.B. Bodenkühlung, Erdwärmetauscher, Unterflurzuluft, Schweinedusche, Suhle, Coolpads, Hochdruckvernebelung
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im Falle von Stallneubauten ist das Güllesystem derart auszugestalten, dass es durch langfaserige, organische Materialien insgesamt nicht beeinträchtigt werden kann
Jung- & Zuchtsauen
Anlage 1
(Zuschuss von 30%)
Zeitraum nach dem Decken bis eine Woche vor dem voraussichtlichen Abferkeltermin
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Uneingeschränkt nutzbare Bodenfläche min. 20% größer als nach der TierSchNutztV
Deck- und Wartebereich - Außenklima wesentlichen Einfluss auf das Stallklima
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Dauerhaft offene Außenwand- oder Dachfläche
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Summe min. 30% der Wandfläche des Abteils
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Oder min. 1m2 in der Außenwand- oder Dachfläche je (angefangene) 10 Tiere
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Haltungseinrichtung für Eber
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min. 20% größer als nach der TierSchNutztV vorgeschrieben
In der Gruppenhaltungsform „Fress-Liegebuchten“ muss den Sauen außerhalb der Fress-Liegebucht für jedes Tier ein zusammenhängender Liegebereich zur Verfügung stehen
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Liegebereich für Sauen und Ebern (außer im Abferkelstall)
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Mit Tiefstreu versehen
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oder planbefestigt sein und mit geeigneter, trockener Einstreu versehen werden – gleichmäßig verteilt, Boden nicht sichtbar
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Liegebereich im Abferkelstall min. ein Teil als Komfortliegefläche (z.B. Gummimatte im Schulterbereich, Liegekühler)
Haltungseinrichtungen bei Sauen für den Zeitraum nach der Besamung bis eine Woche vor dem voraussichtlichen Abferkeltermin
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Bei Neubauten
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Gangbreite hinter den Fress-Liegebuchten min. 3,5m
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Bei Umbauten und Bauten mit zusätzlichem Funktionsbereich (z.B. Auslauf, Liegefläche oder Arena)
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Gleichzeitige Nutzung des Funktionsbereiches für min. die Hälfte der Sauen
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Gangbreite min. 3m
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Ausreichende Anzahl an Raufutterplätze für weitere Futteraufnahme und Beschäftigung der Tiere
Anlage 2
(Zuschuss von 40%)
uneingeschränkt nutzbare Bodenfläche - bei Sauen im Zeitraum nach dem Decken bis eine Woche vor dem voraussichtlichen Abferkeltermin
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2,5m2 (Jungsauen)
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3,5m2 (Altsauen)
Sauen in Gruppenhaltung im Deck- und Wartebereich
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ganzjähriger Auslauf mit einer Bodenfläche von min. 1,5m2 pro Tier
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Für Zuchtläufer und Jungsauen -> 1m2 pro Tier
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Auslauffläche kann auf die uneingeschränkt nutzbare Bodenfläche angerechnet werden
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Auslauf kann mit oder ohne Überdachung angelegt werden
Haltungseinrichtung pro Eber -> 8m2
Gruppenhaltungsform „Fress-Liegebereich“ ist nur förderfähig, wenn für jedes Tier ein zusammenhängender Liegebereich zur Verfügung stehen
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Liegebereich muss planbefestigt und ausreichend mit geeigneter, trockener Einstreu oder Tiefstreu versehen sein
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1m2 (Jungsauen)
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1,3m2 (Sauen)
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1,5m2 Eber
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Im Abferkelbereich muss min. ein Teil des Liegebereiches als Komfortliegefläche (z.B. Gummimatte im Schulterbereich, Liegekühler) ausgestattet sein
Haltungseinrichtungen für Sauen, für den Zeitraum nach der Besamung bis eine Woche vor dem voraussichtlichen Abferkeltermin mit Fress-Liegebucht
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Bei Neubauten
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Bei Umbauten und Bauten mit zusätzlichem Funktionsbereich (z.B. Auslauf, Liegefläche oder Arena)
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min. 4m Gangbreite hinter den Fress-Liegebuchten
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Bei Umbauten und Bauten mit zusätzlichem Funktionsbereich (z.B. Auslauf, Liegefläche oder Arena)
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Funktionsbereich müssen min. die Hälfte der Sauen gleichzeitig nutzen können
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min. 3m Gangbreite
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Raufutterplätze für weitere Futteraufnahme und Beschäftigung der Tiere
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12:1 Tier-Raufutterplatzverhältnis
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Sauen in Einzelhaltung muss ab Einstallen in den Abferkelbereich bis zum Abferkeln Nestbaumaterial zur Verfügung gestellt werden
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Geeignet sich langfaserige, organische Materialien, die am Boden verändert und mit dem Maul erfasst und getragen werden können
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im Falle von Stallneubauten ist das Güllesystem derart auszugestalten, dass es durch langfaserige, organische Materialien insgesamt nicht beeinträchtigt werden kann
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Zusätzlich zu den Tränken der TierSchNutztV
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Schalen- oder Beckentränken für je 24 Tiere
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Im Zeitraum nach dem Decken bis eine Woche vor dem voraussichtlichen Abferkeltermin -> Buchten-Struktur mit Trennung der Funktionsbereiche
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Ruhen, Koten, Fressen, Beschäftigung
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Bucht muss zusätzlich zum eingestreuten Liegebereich min. zwei der nachstehenden Strukturelemente enthalten
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Kontaktgitter im Kotbereich zwischen den Buchten
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Mikroklimabereich innerhalb einer Bucht
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Eine oder mehr Trennwände innerhalb einer Bucht
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Sonstige Elemente, die eine zusätzliche Strukturierung der Bucht ermöglichen
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Aktive oder passive Kühlmöglichkeit an heißen Tagen
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z.B. Bodenkühlung, Erdwärmetauscher, Unterflurzuluft, Schweinedusche, Suhle, Coolpads, Hochdruckvernebelung
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Bei Abferkelung und Säugezeit
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In Einzelhaltung - Buchtenfläche von min. 7m²
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